Estacion Esperanza

Meine Zeit bei Estación – einfach unvergesslich

Hey, ich heisse Clara, bin 24 und war für zehn Monate bei Estación Esperanza. Nach meinem Studium als Sozialarbeiterin wollte ich noch einmal in ein anderes Land gehen, bevor ich in Deutschland ins Arbeitsleben starte. Nachdem ich im Internet über Estación Esperanza gestolpert war, begeisterte mich die Geschichte sofort. Zu sehen, wie aus einer kleinen Hütte in Ventanilla ein Projekt geworden ist, das so viele Kinder, Jugendliche und Familien berührt – das wollte ich unbedingt selbst erleben.

Meine Aufgaben

Die Zeit bei Estación lässt sich schwer in wenigen Worten zusammenfassen. Jeder Tag war anders, langweilig wurde es nie. Ich konnte viele verschiedene Aufgaben ausprobieren: im Kindergarten mithelfen, Nachhilfe geben, Jugendgruppen begleiten, eine Mädelsgruppe leiten, Musikstunden geben, Inputs vorbereiten, im Kinderprogramm mitarbeiten, für das Team kochen, erste Beratungsstunden halten und sogar Bus fahren. All das musste ich nicht sofort können, sondern ich bin Stück für Stück hineingewachsen. Das Team hat mich ermutigt, mir Neues zuzutrauen, ohne Perfektion zu erwarten. So habe ich viel gelernt und bin an neuen Herausforderungen gewachsen.

Meine Freizeit

Wir Volunteers verbrachten viel Zeit miteinander und mit Jugendlichen aus Ventanilla – am Strand, beim Spielen oder gemeinsamen Essen. Auch Lima erkundeten wir, besonders die Fahrten mit dem Fahrrad bis an die Costa Verde sind für mich unvergesslich.

Herausforderungen

Natürlich war nicht alles einfach. Besonders gefordert hat mich, flexibler und spontaner zu werden. Ich mag es, wenn Pläne eingehalten werden, musste aber lernen, meine Vorstellungen loszulassen, ohne Frust auf andere zu übertragen. Auch die Arbeit ist oft intensiv und man muss lernen, sich seine Zeit einzuteilen und Grenzen zu setzen. Doch gerade daran konnte ich wachsen und gelassener werden.

Fazit

Die Zeit in Peru war für mich ein grosser Segen. Ich durfte eine neue Kultur erleben, mein Spanisch verbessern, reisen, meinen Reichtum und Lebensstil hinterfragen und habe Menschen gefunden, die mir eine zweite Familie geworden sind. Niemand ist perfekt, und doch schreibt Gott seine Geschichte mit uns. Ich bin so dankbar, dass er mich nach Peru geführt und mir diese Erfahrungen geschenkt hat.

Vielleicht spielst auch du mit dem Gedanken, nach Ventanilla zu gehen. Dann möchte ich dich ermutigen, diesen Schritt zu wagen. Du musst dafür weder eine Superheldin noch ein Superheld sein, denn Jesus ist an deiner Seite – und er wird auch in deinem Leben wunderbare Geschichten schreiben!

Un abrazo,
deine Clara

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