Bericht von Debora
Mit dem Wunsch, meinen Horizont zu erweitern, Neues zu erleben und mich für Gott und die Menschen einzusetzen, verpackte ich im Sommer 2024 meine ganzen Sachen in Kisten.
gewagt
Mit dem Wunsch, meinen Horizont zu erweitern, Neues zu erleben und mich für Gott und die Menschen einzusetzen, verpackte ich im Sommer 2024 meine ganzen Sachen in Kisten, verabschiedete mich schweren Herzens von Freunden und Familie und wagte den Schritt ins Unbekannte. Nach einigen Wochen auf Reisen durfte ich für acht Monate als Volontärin bei Estación Esperanza mitwirken.

geschätzt
Vom Team wurde ich super herzlich aufgenommen, sofort in ihren Alltag miteinbezogen und als Volontärin immer wieder wertgeschätzt. Zu meinen Hauptaufgaben gehörten die schulische Nachhilfe, das Programm «Arca de Noe» und der Kindergarten. Da ich anfangs nur wenig Spanisch sprach, war ich zu Beginn eher Zuschauerin, konnte aber nach und nach immer mehr Verantwortung übernehmen – denn bei Estación wird einem was zugetraut!
Schlussendlich durfte ich sogar bei der Organisation des neuen Kindergartens mitwirken. Teil dieses Prozesses zu sein und am Ende zu sehen, wie die Kinder mit leuchtenden Augen im neuen Park spielten, war richtig schön.
Grosse Freude hatte ich auch an den entstandenen Beziehungen zu den Kindern, Teens und Erwachsenen im «Barrio» (Quartier). Gerade durch sie wurde die anfangs doch recht ungewohnte und fremde Gegend schnell zu einem neuen Zuhause.
Es hat mich berührt zu erleben, welchen Unterschied die Programme von Estación Esperanza, die Präsenz des Teams und der Glaube an Gott in den Leben der Menschen in Ventanilla bewirkt.
herausgefordert
Ich übernahm in der Zeit in Peru auch Aufgaben, die mir weniger liegen und mich herausforderten. So kochte ich für viele Leute und war im peruanischen Verkehrschaos mit dem Auto unterwegs. Auch das Leben im «Barrio» und Projekthaus erforderte immer wieder kreative Problemlösungsstrategien, eine gewisse Frustrationstoleranz und einiges an sozialer Energie. Doch genau dadurch war ich eben mittendrin im Geschehen des peruanischen Alltags.
Wenn ich zurückschaue, sind es vor allem die herausfordernden Umstände, die mich ins Nachdenken über meine innere Haltung gebracht haben und an denen ich persönlich wachsen durfte.
bereichert
Die Zeit in Ventanilla hat mich vor allem eines: bereichert!
Ich durfte mich tatkräftig für die Leute vor Ort einsetzen, dabei viele Erfahrungen sammeln, einige unvergessliche Abenteuer erleben und Spanisch lernen. Während meiner Zeit bei Estación Esperanza lernte ich tolle und starke Menschen kennen, die mich Teil ihres Lebens sein liessen und mich wertvoll geprägt haben.
Diese acht intensiven Monate in Peru haben meinen Horizont erweitert, meine Beziehung zu Gott gestärkt und mir Mut verliehen, mich für Veränderung einzusetzen!

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