Estacion Esperanza

Januar

Estación Esperanza bietet in den drei ersten Januarwochen nur sehr wenig Programm an. Die meisten Mitarbeitenden nehmen sich drei Wochen Ferien. Anakarina zieht für diese Zeit zusammen mit ihrer Familie ins Projekthaus. Sie nutzen diese Zeit um aufzuräumen, Wände zu streichen, Möbel zu reparieren, einzelnen Kindern Förderunterricht zu geben, Geschichten-Nachmittage durchzuführen usw. Am 20. Januar kommt das ganze Team wieder zusammen. Gemeinsam machen wir die Jahresplanung. Wir planen die grossen Anlässe, Camps, Jahresfest, Unihockey Tourniere, Weiterbildungskurse usw. Zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass fast nichts von all dem stattfinden wird. Mit neuer Energie starten wir wieder mit allen Aktivitäten von Estación Esperanza (Kindergruppe, Müttertreff, Jugendprogramm, Unihockey, Familienbegleitung usw.). 
 
Wir arbeiten nochmals ein Jahr mit dem Schulhaus Mahanaim zusammen. Kinder, die von Estación Esperanza in diesem Programm aufgenommen werden, bezahlen monatlich anstatt CHF 80 nur CHF 15 – CHF 28 Schulgeld. Anhand unseres Auswahlverfahrens entscheiden wir uns im 2020, total 18 Kinder ins Unterstützungs-Programm aufzunehmen. Unser finanzieller Beitrag für die Kinder wird dann ausgerichtet, wenn sich die Eltern an Elternbildungsveranstaltungen und an Gesprächen auf der Basis eines Erziehungscoachings beteiligen. Dazu verpflichten sie sich mit ihrer Unterschrift. Für dieses Jahr planen wir auch einen Eltern-Kurs zum Thema „Umgang mit Geld“.

Februar

Anfangs Monat starten wir mit dem ersten Ehekurs. Der Kurs besteht aus sieben Abendprogrammen. Diese führen wir jede zweite Woche durch. Vor den jeweiligen Themenblocks und Paar-Gesprächszeiten darf an Zweiertischchen ein Abendessen in romantischer Atmosphäre genossen werden. Total haben sich 17 Pärchen angemeldet. Schnell wird uns klar, dass die Begleitung sich nicht nur auf die Kursabende beschränkt. Verschiedene Paare bitten uns um zusätzliche persönliche Beratungen. 

Die dreimonatigen Sommerferien haben an Weihnachten begonnen.  Viele Kinder verbringen ihre Ferien zu Hause und wissen nicht, wie sie die vorhandene Zeit aktiv und produktiv nutzen können. Aus diesem Grund führen wir auch in diesem Jahr eine Woche für die Kids durch. Pro Tag besuchen knapp 100 Kinder die Kinderwoche. Das Wochenthema ist die biblische Geschichte von Abraham. In Workshops bauen die Kinder Zelte, transportieren Wasser durch „die Wüste“, lernen Notfall-Proviant vorzubereiten und beschäftigen sich so spielerisch mit dem Leben von Beduinen bzw. dem Lebensstil von Abraham. Theater, Tanz, Basteln und Wettbewerbe lassen die Kinderherzen höherschlagen. In den täglichen Kleingruppen-Zeiten wird die biblische Geschichte vertieft, Impulse für ihren Alltag weitergegeben, die Kinder werden ermutigt und ihr Selbstwertgefühl gestärkt. Verschiedene Mütter begleiten ihre Kinder und bleiben während dem Programm (9.30 Uhr bis 13Uhr). Was uns speziell freut ist, dass diese Mütter voller Elan mithelfen, die “Znünis” (Snacks) vorzubereiten. Diese Bereitschaft. freiwillig mitzuhelfen, ist neu in diesem Jahr. 
 
Als krönender Abschluss der Kinderwoche findet unser jährlicher Familienausflug statt. Total nehmen 250 Personen teil – ausschliesslich Leute aus unserem Slum sowie Projektbesucher. Wir staunen, wie die Anzahl der Projektteilnehmern in den letzten Jahren gewachsen ist. Den Ausflug in den Erholungspark nutzen wir, um den Eltern aufzuzeigen, dass „Quality-Time“ für die Kinder und Jugendlichen sehr wichtig ist und gepflegt werden muss. Beim gemeinsamen Volleyball, Fussball, Stafetten, Wasserspielen sowie beim Vergnügen im Freibad werden die innerfamiliären Beziehungen gestärkt. Unser Anliegen ist es, dass die Eltern erleben dürfen, wie das gemeinsame Spielen Freude macht. 

Kinderwoche: Zelt bauen
Mütter helfen beim Snack vorbereiten

März

Und dann kommt der 17. März 2020. Die peruanische Regierung erlässt Quarantäneanordnungen. Über Nacht verändern die Auswirkungen dieser Anordnung das Leben der Familien um uns herum. Viele Menschen verlieren die Arbeit. Das Geld für Nahrungsmittel und Mieten (sofern jemand keine eigene Hütte besitzt) fehlt. Unser Schwerpunkt, Hoffnung weiterzugeben und soziale Unterstützung zu leisten, verändert sich nicht … Aber die Art und Weise, wie wir das jetzt tun, schon. Anstatt dass täglich viele Kinder und Familien für unsere Aktivitäten in unser Gebäude kommen, strecken wir nun unsere Hand mit Lebensmittelpaketen aus, um die Grundbedürfnisse zu stillen. Mit unserem «Kopie-Dienst» ermöglichen wir zudem vielen Kindern das «Homeschooling» – vor allem solchen, die keinen Internetzugang zu Hause haben. In Peru sind nun die Schulen während des ganzen Jahres geschlossen.
                        Am 17. März ziehen wir als Familie Bernales-Kühni ins Projekthaus. Es ist wichtig, dass wir zusammen mit unserem Kernteam während der Quarantäne-Zeit im Slum Kouri Hanna wohnen und wo nötig Hilfe leisten können.

Lebensmittelpakete verteilen

April

Die gewohnten Aktivitäten von Estación Esperanza mussten eingestellt werden. Langweilig wird es uns trotzdem nicht. Wir räumen auf, treffen Vorbereitung für später, gestalten gemeinsame Gebetszeiten und drehen täglich ein zweiminütiges Video. Dieses senden wir an die Familien der Umgebung. Wir hoffen, dass solche Impulse die Familien motivieren, ihre Zeit für gemeinsame Aktivitäten zu nutzen. Viele verbringen ihre Tage ja in kleinen Hütten, oft drei Generationen unter einem Dach, schlafen viel und schauen Fernsehen. Zudem starteten wir einen Wettbewerb. Während zwei Wochen wird täglich eine «Herausforderung» per WhatsApp verschickt. So müssen sie als Familie etwa ein kleines Theater produzieren, einen Mundschutz basteln, eine Choreografie nachahmen, ein Dessert vorbereiten oder mit irgendwelchem Abfall (Teebeutel, Eierschalen usw.) ein Bild malen. Sie filmen sich dabei oder knipsen Fotos. Die Resultate schicken sie uns zur Bewertung und die Gewinner erhalten Gutscheine für ein Lebensmittelgeschäft.

Mai

Die Zahlen der Corona-Infizierten sowie der Todesopfer wächst beängstigend. Dies, obwohl in Peru seit Mitte März wohl die strengste Ausgangssperre auf dem Kontinent herrscht. Die Krankenhäuser sind überfüllt. Es gibt weder freie Betten noch Atemmaschinen. Estación Esperanza kauft eine Sauerstoff-Maschine, welche schon beim ersten Einsatz das Leben des Vizepräsidenten des Vereins Estación Esperanza Peru rettet. Noch weiteren Personen hilft sie im Heilungsprozess.
                        Da bei uns der «Lockdown» weitergeht, haben viele Menschen mit existenziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Wir starten zusammen mit Frauen aus unserem Slum einen „fahrenden Mittagstisch“. Die Initiative kam von diesen Nachbarinnen. Es freut uns, dass diese Frauen das tun möchten, was wir in den vergangenen Jahren getan haben – Helfen. So kocht eine Gruppe während einigen Wochen zusammen. Carlos fährt mit ihnen und den vollen Kochtöpfen an Orte, wo die Situation speziell prekär ist. 
 
Die Chefin unseres Slums, Paula, bittet uns, von unserer Dachterrasse aus jeden Sonntag eine Predigt zu halten und Lobpreislieder abzuspielen. Wir installieren unsere Musikanlage und beginnen mit den «mini Gottesdiensten» (total für sechs Monate). Viele der Slums Bewohner stehen an den Fenstern oder sitzen auf Stühlen in ihren Türen. Es gibt viele positive Reaktionen. Manche wünschten Besuche für seelsorgerliche Begleitung. Soweit möglich und mit den notwendigen Sicherheitsmassnahmen, entsprechen wir diesen Bedürfnissen.

Juni

Treffen sind nach wie vor verboten. So engagieren wir einen Psychologen, der per Zoom-Videokonferenz Themen wie «Selbstwertgefühl», «Erziehung» und «Beziehung» behandelt. Es ist anspruchsvoll, allen interessierten Familien den Zugang zur Teilnahme zu ermöglichen. Es gelingt uns jedoch, indem wir Laptops und Handys ausleihen sowie Räume im Projekthaus zur Verfügung stellen. Die Anfrage nach Terminen mit dem Psychologen ist gross. Wir stellen ein Zimmer für die Zoom-Therapiestunden zur Verfügung und finanzieren 75% der Gespräche.

Juli

Trotzdem, bzw. gerade speziell in dieser trostlosen Situation: Wir sind am richtigen Ort. Estación Esperanza heisst ja Hoffnungsstation. Hoffnung geben wir weiter. Wir werden gebraucht wie noch nie. Wir fühlen uns von Gott gestärkt, um die Quarantäne-Regeln, das monatelange Eingesperrt-Sein und den grauen und kühlen Winter auszuhalten.
                        Nichtsdestotrotz halten sich viele Leute der Bevölkerung immer weniger an die strengen Regeln. So beginnen auch wir, unsere Türen wieder etwas weiter zu öffnen. In dieser Zeit wird die Begleitung und Beratung von Einzelpersonen und Familien ein noch wichtigerer Teil unserer Arbeit.

Zudem ermöglichen wir nun rund 20 Kinder die Teilnahme am Schulunterricht. Diese Kinder und Jugendliche kommen mehrmals pro Woche und nehmen mit unseren Laptops und Handys am Zoom-Schulunterricht teil bzw. erhalten Förderunterricht (dies vor allem für Kinder, die dieses Jahr in keiner Schule eingeschrieben sind). Wir versuchen, sie im ganzen Haus zu verteilen. Zudem dürfen sie nicht alle an den gleichen Tagen kommen, sind Gruppentreffen doch streng verboten.

August

Viele Kinder und Jugendliche haben seit März ihre Hütten nicht mehr verlassen. Dementsprechend häufen sich die psychischen Probleme speziell bei den Teenagern. Wir beginnen, wöchentlich für die 12-15 Jährigen ein Treffen zu organisieren. Die Eltern entscheiden, ob sie ihre Jugendlichen in die „Kingdom Kids“-Gruppe senden möchten. Erstaunlicherweise sind die Eltern sehr froh um dieses Angebot. Die wöchentliche Abwechslung erleichtert den psychischen Druck der Jugendlichen und die familiären Klimas verbessern sich. Die Corona-Vorsichtsmassnahmen halten wir ein.

September

Wir beginnen mit Live-Übertragungen in Facebook und via Zoom. So führen wir unsere Kinderprogramme durch. Wir haben Freude am grünen Tuch (Chroma), welches kreative Effekte beim Filmen ermöglicht. Die neue Möglichkeit für Hintergründe nutzen wir auch für unsere wöchentlichen Kurzvideos. Während dem ganzen Jahr versenden wir wöchentlich Kurzvideos mit Impulsen zu biblischen Themen und praktischer Umsetzung.

Oktober

Endlich! Nach 11 Monaten Verhandlungen ist der Verein Estación Esperanza Peru definitiver Besitzer des 2007 Quadratmeter grossen Grundstücks. War das ein Kampf bei all den vielen bürokratischen Hindernissen!

November

Anfangs November erhalten wir einen überraschenden Anruf. Es wird uns ein ansehnliches Haus angeboten, das sich in einem guten Zustand befindet und eine robuste Baustruktur aufweist. Es hat eine Grundfläche von 120 Quadratmetern. Das Angebot macht uns die Schweizer Missionarin Doris Sturz, welche schon seit 20 Jahren in Lima lebt. Sie gründete an drei Standorten Hilfsprojekte. Aus strategischen Gründen kann sie das Haus in Pachacutec nicht mehr behalten. Ihr grosser Wunsch ist, dass dort weiterhin ein christliches Hilfsprojekt tätig ist. Aus diesem Grund verlangt sie von Estación Esperanza nur 40’000 USD für das Haus. Der eigentliche Wert beläuft sich auf zirka 150’000 USD. Das Haus verfügt über Parterre plus 2 Stockwerke und gemäss Bauplan darf noch eine weitere Etage gebaut werden. Es wurde vor 10 Jahren gebaut und diente als Kinderheim und als Bäckerei. Zudem stand es für einen Mittagstisch zur Verfügung. Zusammen mit unserem Projekt-Team besuchen wir das Haus. Nach intensiver Prüfungs- und Gebetszeit äussern sich alle Teammitglieder sowie auch die Vereinsmitglieder von Estación Esperanza Peru und Estación Esperanza Schweiz positiv zum Hauskauf. Es gibt viele gute Argumente dafür:

Wo?

Standort

Nur 4 Minuten mit dem Auto von unserem Grundstück entfernt. Somit kann mit den gleichen Zielgruppen gearbeitet werden. Pachacutec war ein unabhängiger Bezirk von Lima. Vor einigen Jahren wurde Pachacutec jedoch mit Ventanilla zusammengelegt.

Wieviel?

Kosten

Einen derart tiefen Preis für ein Haus, das so zentral und zudem direkt an der Hauptstrasse und nicht an einem Sandhügel liegt, gibt es nicht noch einmal. 

im Haus

Projekte

Nähatelier und Schneider-Kurse (inkl. Diplom) für Erwachsene ohne Ausbildung könnten sofort umgesetzt werden.
Auch dieses Haus befindet sich in einer Gegend mit grossen sozialen Problemen. Wir könnten die bewährten Aktivitäten in einem erweiterten Kontext weiterführen und aufbauen: Kinderclub, Jugendgruppe, Familienbegleitung, Nachhilfeunterricht usw.

Dezember

Dieses Jahr organisieren wir keinen grossen Weihnachtsanlass, sondern zehn kleine Weihnachtsfeste. Die Kinder kommen in kleinen Gruppen, einige begleitet von ihren Eltern. Verschiedene Kinder haben wir seit März nicht mehr gesehen. Wir erzählen eine Weihnachtsgeschichte, singen Lieder und die Kinder machen Bewegungen dazu. Als krönender Schluss dürfen wir die Kinder mit einem Geschenk überraschen. Panettone und heisse Schokoladenmilch dürfen an keiner dieser Feiern fehlen, denn dies gehört zur Tradition in Peru. Das zehnte Fest ist für die Jugendlichen. Das Interesse ist gross. Es melden sich total 40 an und mit der Band und uns als Team sind es total 50 Personen. Kreativität ist gefragt, denn die Corona-Sicherheitsmassnahmen müssen gewährleistet sein. Wir teilen uns in vier Gruppen auf und verteilen uns auf drei Stockwerke. Für einen Programmteil verbinden wir uns alle via Zoom. Wir sind dankbar für die Möglichkeit, auch während der Corona-Zeit solche Treffen mit Kindern und Jugendlichen durchzuführen.

Zu guter letzt

Zu guter Letzt möchten wir von Herzen allen danken, welche uns im vergangenen Jahr unterstützt haben. Vor allem:

Ausblick 2021

Die Schulen werden in Peru bis mindestens im Juni 2021 geschlossen sein. Viele Slums-Kinder haben im 2020 wenig Schulstoff gelernt, da die Unterstützung zuhause fehlt und oft auch kein Internet bzw. die nötige Ausrüstung nicht vorhanden ist. Wir werden 2021 in Kleingruppen Kindergarten sowie erste bis dritte Primarklasse anbieten. Der Unterricht wird gestaffelt sein und pro Klasse nur eine Stunde pro Tag dauern. Pro Gruppe werden wir nicht mehr als fünf Kinder empfangen. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass das Ausleihen von Laptops und Handys an die kleinen Kinder nicht befriedigend ist. Sie haben Mühe, via Zoom dem Schulunterricht zu folgen. Das Kernteam von Estación Esperanza wird ab Februar aus zwei Kindergärterinnen und einer Primarlehrerin bestehen. Diese werden rund 15 Kinder durch das Schuljahr begleiten, abgesehen von der Förderung vieler anderer Kinder. Die staatliche Registrierung (Schuldepartement) «unserer» SchülerInnen wird via einer etwa dreissig Minuten entfernet Schule möglich sein. Die Direktorin dieser Schule ist seit Mitte 2020 Mitglied im Verein Estación Esperanza Peru und wird uns mit den administrativen Hürden sowie einem Coaching helfen.
Für die Kinder ab der vierten Klasse werden wir wie in den Vorjahren weiterhin mit der Schule Mahanaim zusammenarbeiten. Via Patenschafts-Konzept werden wir voraussichtlich 13 Kindern nochmals die Chance geben, die Mahanaim Schule zu «besuchen» (per Zoom). Und mit diesen finanziell schwachen Familien werden wir dementsprechend weiterarbeiten. Bei Notfällen werden wir zusätzlich noch einzelne „neue“ Kinder aufnehmen.
Der Verein Estación Esperanza Peru besitzt nun ein 2’007 Quadratmeter grosses Landstück, auf dem wir einen Kindergarten und später eine Primarschule bauen wollen. Im Januar 2021 werden wir mit dem Bau einer Schutzmauer beginnen. Das ist nötig, um illegale Besitzname (Invasion) zu verhindern. Wenn möglich soll der Kindergarten schon 2021 entstehen.  
Im Februar werden wir zudem das erwähnte neue Projekthaus renovieren. Das Team von Estación Esperanza wird Unterstützung bekommen. Im Januar wird eine eine kolumbianische Familie nach Peru ziehen. Yaimer, Eveli und ihr Kleinkind werden ins neue Projekthaus ziehen und dort zusammen mit der Familie Martinez Toro die Projektleitung übernehmen. Die Familie Martinez Toro besteht aus unserer langjährigen Mitarbeiterin Anakarina, ihrem Ehemann Abraham, der seit Dezember 2020 bei uns arbeitet und ihrem vierjährigen Sohn Sebastian. Nach der Renovation, und dem Einzug der zwei Familien, wird mit einem Nähatelier und Schneider-Kurse für Erwachsene ohne Ausbildung begonnen. Mit Familienbegleitung, Förderunterricht sowie Logopädie wollen wir im April starten.